Eine kurze Geschichte der Smartphones

smartphone_3

Im Grunde genommen ähnelt die Entwicklung unserer längst nicht mehr nur zum Telefonieren und Simsen geeigneten Smartphones jener kleinen Geschichte, die uns Stephen Hawking in einem seiner berühmten Bücher über die Zeit erzählt. Denn der Anfang des Universums lässt sich durchaus mit jenem Quantensprung vergleichen, den das Aufkommen mobiler Technologie für den Menschen und seine Kultur bedeutet und es ist denkbar, dass künftige Entwicklungen hin zum humanen Cyborg mit technologischer Ausstattung an Körper und Geist schlussendlich auf das Smartphone zurückgehen.

Die Anfänge und der Wunsch nach Mobilität

Funktelefone zum Tragen gab es schon in den frühen 80er Jahren. Allerdings waren diese klobigen Kisten nicht viel mehr als eine auf kompakt getrimmte Telefonzelle, schwer, unhandlich und auch nicht immer zuverlässig bei Empfang und Leistung. Es wäre wohl kaum jemandem eingefallen, dass DynaTac aus dem Jahr 1983 als Smartphone zu bezeichnen, doch nur 10 Jahre später brachte IBM mit dem Modell Simon einen ganz neuen, vielseitigen Ansatz auf dem Markt. Zwar war Simon immer noch klobig und geradezu brachial beim Design, allerdings vereinte das Phone ganz unterschiedliche Funktionen wie das Versenden eines Faxes, einer Mail, es gab auch einen Terminplaner und ein paar Games. IBM übertrug einfach Funktionen der Computer in einigermaßen handliche Phones – fertig!

Innovative Ausgestaltung

Heute ähneln sich alle Smartphones und natürlich ist das ein Manko. Auch beim Informations- und Mobilfunktechnologie sollte Design eine Rolle spielen und als das Smartphone laufen lernte, war das auch noch selbstverständlich! Vor allem die heute kaum noch präsente Firma Motorola war hier sehr innovativ, brachte Klapp – Telefone und ließ sich wie heute bekannt ist von Science Fiction und Fantasy zu dieser Aufmachung inspirieren.

Besonders wichtig war hier auch der Communicator Nokia 9000. Dieses bereits kompakt gemachte Phone vereinte ganz nach smarter Manier Telefonate, SMS, Email, Fax und sogar den Zugang zum Internet, was in dieser Form und Zusammenlegung eine Premiere darstellte. Auch kam bald eine Kamera in die Modelle, wobei hier der Hersteller Toshiba als erster für Furore sorgte.

Der Touchscreen als Etappensieg

Tasten hin oder her – erst mit dem Touchscreen wurde das Smartphone zum Alleskönner bis zur heutigen Zeit und gerade die nun wie selbstverständlich genutzten Apps wären mit bloßen Tastenklicks kaum nutzbar. Um die Ladezeiten und vor allem die Kompatibilität in ausreichendem Maße abzusichern, wurden mit Android und später iOS für Apple Betriebssysteme entwickelt, die heute fast den gesamten Markt abdecken. Anfangs versuchte beispielsweise Blackberry noch, diese Dominanz zumindest zu unterlaufen, doch mittlerweile finden sich nur noch in kleinen Nischen alternative Betriebssysteme. Die Zukunft des Smartphones jedenfalls hält sicher noch einiges bereit und als ständiger Begleiter sind die kleinen, hilfreichen Geräte für die meisten Menschen unverzichtbar geworden.